Was ist eine Glasfaser?

Die Glasfaser ist die Technologie der Zukunft: dünner als ein Haar und leistungsstärker als jedes andere Kabel.

 

Die Glasfaser

Eine Glasfaser ist ein sehr dünner gläserner Faden, der Licht ohne große Verluste und über sehr große Entfernungen leitet. Aufgrund dieser Eigenschaften und infolge der Entwicklung der optoelektronischen Bauteile, welche eine Modulation des Lichts ermöglichen, wird die Glasfaser vor allem in der Übertragung von Datenströmen verwendet.


Die Glasfaser bietet deutlich höhere Datenübertragungsraten als Kupfertelefonleitungen oder selbst Koaxialkabel. Sie bildet den wesentlichen Bestandteil eines Breitbandnetzes wie dem, welches derzeit von POST Technologies verlegt wird.


Dieses Netz ermöglicht die gleichzeitige Übertragung einer quasi unbegrenzten Datenmenge. So kann ein Betreiber seinen Kunden gleichzeitig Telefon, Ultra-Breitband-Internet, TV (IPTV), Videokonferenzen und andere Dienste anbieten.  

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Struktur der Glasfaser

Die Glasfaser besteht aus einem zentralen Bestandteil (Kern), der von einer Hülle mit einem leicht schwächeren Refraktionsindex ummantelt ist. Infolge der daraus resultierenden totalen Reflektion wird das Licht übertragen. 
Die Hülle besteht im Allgemeinen aus reinem Silizium, während der höhere Refraktionsindex im Kern das Resultat der Dotierung des Siliziums durch Germanium oder Phosphor ist.


Der Kern der Glasfaser kann auch aus reinem SiO2 gefertigt sein, und die Ummantelung mit einem Fluor- oder Bor-Atom dotiert werden, welches zu einer Reduzierung des Refraktionsindexes führt.
Die Hülle ist mit einer Schutzschicht versehen, die als Pufferzone und als schützende äußere Ummantelung dient. Diese äußere Ummantelung schützt die Glasfaser vor mechanischer Beschädigung und Feuchtigkeit. Sie besteht in der Regel aus einer speziellen Kunststoffbeschichtung.

Bild rechts: A - Kern; B - Mantel; C - Schutzbeschichtung; D - Hülle